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Nach dem Begräbnis

Begräbniskosten:

Diese können sich je nach Art und Durchführung des Begräbnisses zwischen € 3.500 und € 4.500 bewegen. Eine genaue Auskunft wird bei der Aufnahme des Begräbnisses erteilt.

 

Was haben Sie nach dem Begräbnis noch zu erledigen?

Der Arbeitgeber bzw. der zuständige Pensionsversicherungsträger ist zu verständigen. Binnen sechs Monaten muss weiters der Antrag auf Witwer- bzw. Witwen- und Waisenpension beim Pensionsversicherungsträger eingebracht werden. Bei einer verspäteten Antragsstellung gebührt die Pension erst ab dem Tag der Antragstellung.

Eventuell ist auch die Bank des Verstorbenen zu verständigen, um das Konto inaktiv zu schalten.

 

Bei Vorliegen von Versicherungen sind folgende Dokumente zu übermitteln:

  • Abschrift aus dem Sterbebuch
  • Versicherungspolizze
  • Bestätigung über die letzte Prämieneinzahlung
  • Lichtbildausweis des Antragstellers

 

Weiters sind nach dem Begräbnis zu verständigen:

  • Hausverwaltung
  • Post, Telekom, Mobilfunkbetreiber und GIS-Gebühren
  • Energieversorger
  • Kirchenbeitragsstelle
  • Kündigung von Mitgliedschaften wie Vereinen, Organisationen, Gewerkschaften
  • Kündigung von Abonnements und offenen Verträgen
  • Abmelden von KFZ-Zulassung, Waffenschein

 

Erbe - Das Verlassenschaftsverfahren:

Wird von der zuständigen Gemeinde automatisch eingeleitet. Folgende Dokumente sind notwendig:

  • Name, Adresse, Familienstand und Geburtsdaten des nächsten Verwandten
  • Standesdokumente (Geburtsurkunde, evtl. Heiratsurkunde, Scheidungsdekret)
  • Staatsbürgerschaftsnachweis des Verstorbenen
  • Evtl. Testament
  • Vormundschaftsdekrete
  • Letzte Pensionsabschnitte des Verstorbenen
  • Kurze Aufstellung und Belege über den Nachlass
  • Aufstellung und Belege über Schulden sowie Auslagen anlässlich der letzten Krankheit, des Todesfalls und des Begräbnisses

 

Grabeinlöse: Bei Gemeinde nachfragen

 

Das Jahr nach dem Begräbnis - Was kann ich mir vom Finanzamt zurückholen?

Nicht durch Nachlass gedeckte Kosten eines Begräbnisses können bis zu max. € 4.000 als außergewöhnliche Belastung bei der Veranlagung abgeschrieben werden. Ebenfalls abgeschrieben können werden: Grabsteinkosten bis € 4.000 sowie Blumen und Kränze